Dieser Artikel ist nicht mehr relevant. Dezember 2021 Dienstag, 30.11.2021
Clemens Kiefer
Clemens Kiefer Pfarrer

Liebe Gemeinde,

der Advent ist die Zeit der Vorfreude, die Zeit des Wartens, der Hoffnung, der Sehnsucht, der Wünsche und Erinnerungen, während der wir Christen uns auf Weihnachten einstimmen, auf das Fest der Geburt Jesu. Können wir Weihnachten feiern, wie wir es gewohnt sind, mit den uns liebgewordenen Bräuchen, die sich zwischen Weihnachtsmärkten, Konsum und Besinnlichkeit, Familientreffen und spiritueller Sehnsucht bewegen oder feiern wir wie im letzten Jahr Weihnachten mal wieder anders?

Diese Fragen werden sich zurzeit viele Menschen stellen. Advent als Zeit des Wartens enthält in diesem Jahr zwei Dimensionen: während wir auf die Ankunft Jesu Christi warten, warten und hoffen wir auf Normalität, auf ein Sinken der Infektionszahlen, auf eine Zeit ohne Masken und Abstand. Unsere Geduld wird arg strapaziert, da auch in diesem Jahr die Inzidenzwerte in die Höhe schießen. Dennoch hoffen wir, dass wir in der Adventszeit und an Weihnachten liebgewordene Bräuche vollziehen können.

Mit der einen oder anderen Aktion, wie den meditativen Adventsgesprächen und der ökumenischen Adventsgeborgenheit laden wir herzlich ein, diese Vorbereitungszeit zu leben.

An Weihnachten selbst wird es vier verschiedene Feiern geben: eine Krippenfeier, mitgestaltet von den Kitas Furpach und Wellesweiler, eine Familienmette mit Krippenspiel der Grundschulkinder und zwei traditionelle Christmetten.

Weihnachten spricht von dem Glauben, dass Gott unter uns Mensch wird, von der Hoffnung, dass wir selbst menschlicher werden, und von der Liebe, die Gott uns schenkt – nicht nur zur Weihnachtszeit.

Im Namen des Pastoralteams möchten wir Euch und Ihnen ein frohes und gesegnetes Fest der Menschwerdung Gottes wünschen und ein gesegnetes und friedvolles Jahr 2022!


Pfr. Clemens Kiefer

Pfr. i. R. Jochen Gabriel

Gemeindereferentin Anne Schommer

Gottesdienste an Weihnachten und Neujahr auf einen Blick

  • 24.12., 15.00 Uhr: Krippenfeier mit den Kindergärten in Wellesweiler
  • 24.12., 16.00 Uhr: Familienmette mit Krippenspiel in Furpach
  • 24.12., 18.00 Uhr: Christmette in Wellesweiler
  • 24.12., 22.30 Uhr: Christmette in Furpach
  • 25.12, 11.00 Uhr: Hochamt in Furpach
  • 26.12., 09:30 Uhr: Hochamt in Wellesweiler
  • 26.12., 11.00 Uhr: Hochamt in Furpach
  • 31.12., 17.00 Uhr: Jahresschlussmesse in Furpach
  • 01.01., 11.00 Uhr: Hochamt in Furpach

Die Mette am Heiligen Abend (24. Dezember) ist für viele Menschen der wichtigste Gottesdienst im Laufe eines Kirchenjahres. Dementsprechend sind die Metten in unserer Pfarrei sehr gut besucht.

Im vergangenen Jahr war eine unbeschwerte Feier des Heiligen Abends durch die Pandemie nicht möglich. Die derzeit sehr hohen Inzidenzwerte lassen auch für dieses Jahr nichts Gutes erahnen.

Es werden in diesem Jahr vier sehr unterschiedliche Feiern angeboten. Um 15.00 Uhr gibt es eine Krippenfeier (Wellesweiler), die von den Kindergärten gestaltet ist, um 16.00 Uhr findet die Familienmette (Furpach) mit Krippenspiel der Grundschulkinder statt und um 18.00 Uhr (Wellesweiler) und um 22.30 Uhr (Furpach) feiern wir traditionelle Christmetten.

Um einen unbeschwerten Gottesdienst am Heiligen Abend zu feiern, gilt in diesen Gottesdiensten für die Besucher*innen die 3G-Regel, d. h., man kann an den Christmetten nur teilnehmen, wenn man geimpft, getestet oder genesen ist. Kinder bis sechs Jahren benötigen derzeit keinen Test. Mit dieser Regelung entfällt eine Anmeldung zu den Gottesdiensten, und wir können die Weihnachtslieder relativ unbeschwert mitsingen. Es kann möglich sein, dass sowohl die Landesregierung als auch das Bistum Trier die Schutzmaßnahmen bis Weihnachten verschärfen, dann werden Sie über die neuen Bestimmungen über die örtliche Presse informiert.

Proben für das Krippenspiel an Weihnachten

Am Heiligen Abend wird in diesem Jahr unter der kompetenten Leitung von Meike Limbach und Isabel Meisberger wieder ein Krippenspiel stattfinden.

Das Krippenspiel wird in der Familienmette um 16:00 Uhr in St. Josef - Furpach aufgeführt.

Ich lade alle Schulkinder, die Lust haben, bei dieser Aufführung mitzuspielen, zu einer ersten Probe am Mittwoch, 8. Dezember, um 17:00 Uhr in die Kirche St. Josef in Furpach (Karcherstraße 49) ein.

Ich freue mich darauf, ein Krippenspiel mit vielen Personen zu sehen.

Gedenktag der verstorbenen Kinder

Jeweils am zweiten Sonntag im Monat Dezember gedenken Eltern auf der ganzen Welt ihrer verstorbenen Kinder. An diesem Abend werden von den Eltern um 19.00 Uhr Ortszeit Kerzen an die Fenster gestellt, die die ganze Nacht brennen. Damit soll eine Lichterkette 24 Stunden rund um die Welt gehen, um die Verbundenheit der Eltern zu symbolisieren. Gleichzeitig wollen die Eltern durch die Kerzen auch ein Licht zu ihren Kindern im Himmel schicken. Im Gottesdienst am 12. Dezember um 11.00 Uhr in St. Josef bieten wir wieder Kerzen an, die gesegnet werden. Alle Eltern, die um ein Kind trauern, sind eingeladen, eine solche Kerze mitzunehmen.

Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl

Bis zum 7. November konnte der neue Pfarrgemeinderat in Briefwahl gewählt werden. Die Wahlbeteiligung lag bei 16% der Mitglieder unserer Pfarrei, die über 16 Jahren sind. 23 Kandidat*innen standen zur Wahl, wovon 12 gewählt werden konnten.

Ich danke allen, die sich durch ihre Stimmabgabe an dieser Wahl beteiligt haben.

Folgende Personen wurden gewählt:

  • Karoline Deel, Furpach
  • Alexander Dumser, Kohlhof
  • Michael Gerwald, Furpach
  • Birgit Hemmer, Furpach
  • Maurice Lorschiedter, Furpach
  • Sibylle Münchhofen, Furpach
  • Horst Schäfer, Wellesweiler
  • Rainer Schäfer, Wellesweiler
  • Carsten Schibbe, Furpach
  • Alexander Schley, Furpach
  • Gabriele Schneider, Wellesweiler
  • Sabrina Wilczek, Kohlhof

Ich danke allen Kandidat*innen, die sich zur Wahl gestellt haben. Ich würde mich besonders freuen, wenn auch jene, die nicht gewählt wurden, sich mit ihren Ideen und Talenten in unser Gemeindeleben einbringen.

Mein herzlicher Dank gilt auch all jenen, die die 4200 Briefe kuvertiert und verteilt haben und auch dem Wahlausschuss, der mit viel Engagement die Wahl vorbereitet hat.

Wie geht es weiter: Noch im November treffen sich die gewählten Mitglieder, um noch sechs Personen in den neuen Pfarrgemeinderat zu berufen. Im Dezember findet die konstituierende Sitzung des dann vollständigen Gremiums statt.